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Applikationen in Abfallverbrennungsanlagen
 
 

Die Messaufgaben
Wie bei jeder Feuerungsanlage entsteht bei der Abfallverbrennung wegen der erforderlichen Brennluft eine erhebliche Menge Abgas (Rauchgas), das in Abhängigkeit von Brennstoffen und der Abfallzusammensetzung verschiedene Gaskomponenten, Staub mit ggf. daran gebundenen Schwermetallen und organischen Verbindungen, sowie Feuchtigkeit in unterschiedlichen Konzentrationen enthält. Die Konzentrationsverläufe von Gaskomponenten und Staub sowie Gasvolumenströme müssen an verschiedenen Stellen der Anlage kontinuierlich überwacht werden, zum Beispiel an:
  • Filteranlagen zur Entstaubung
  • Wäscher zur Beseitigung von Schwefeloxiden und Salzsäure
  • Katalysatoranlagen zum Stickoxidabbau
  • Anlagen zum Entfernen von Schwermetallen
  • Aktivkoksfilter zur Adsorption oder Nachverbrennungsanlagen zum Abbau flüchtiger organischer Verbindungen (VOC)

Die Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung unterliegen in vielen Ländern strengen Regelungen bezüglich ihrer an die Umgebung abgegebenen Emissionen. Durch geeignete Maßnahmen (Rauchgasreinigung) muss sichergestellt sein, dass die Schadstoffe im Abgas der Anlagen die zulässigen Grenzwerte nicht überschreiten.
Die Analysentechnik
In Abfallverbrennungsanlagen werden an zahlreichen Stellen kontinuierlich arbeitende Analysengeräte eingesetzt. Sie dienen zur Prozesskontrolle (z.B. bei der Verbrennung, Entstickung, Entschwefelung und Entstaubung) oder zur Emissionsüberwachung. Je nach den Anforderungen und örtlichen Gegebenheiten kann sowohl In-situ-Messtechnik als auch extraktive Messtechnik eingesetzt werden. Einige Messstellen dienen der Überwachung der zulässigen Emissions-Grenzwerte. Die hier eingesetzten Geräte müssen daher in vielen Ländern spezielle Eignungs-Zulassungen der zuständigen Behörden besitzen.


 
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